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Gedenkstätte Golm

Gedenkstätte Golm



Als Golm wird die 69 m hohe Erhebung genannt, die von einem Burgwall aus der Bronzezeit umrahmt ist. Der Sage nach lebte hier die Golmprinzessin. Der Golm ist die höchste Erhebung auf Usedom und war im 18. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt für die Bewohner der aufstrebenden Hafenstadt Swinemünde.



Im 2. Weltkrieg fielen viele Soldaten, die aus dieser Gegend kamen – rund 1250 Soldaten wurden auf dem Soldatenfriedhof beigesetzt, der 1944 auf halber Höhe des Golms angelegt wurde. Am 12. März 1945 wurde Swinemünde von Bomben getroffen – nahezu die gesamte Stadt brannte. Zu dieser Zeit hielten sich in Swinemünde viele Soldaten und Flüchtlinge auf.

Am Hafen von Swinemünde lagen überfüllte Flüchtlingsschiffe, am Bahnhof von Swinemünde standen überfüllte Flüchtlingszüge, als die Bomben fielen. Schätzungen zufolge starben 20.000 Menschen durch die Bombenangriffe. Viele dieser Toten liegen auf dem Friedhof Golm. Die meisten Toten konnten nicht identifiziert werden und wurden in Gemeinschaftsgräbern beigesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg verfiel der Soldatenfriedhof zusehends. Die meisten Menschen, die den Krieg überlebt hatten, gingen fort, um ein neues Leben anzufangen.

In den 1950er Jahren gab es Bemühungen seitens der Kirche, den Friedhof als Gedenkstätte aufrechtzuerhalten, jedoch konnten sich Kirche und die damalige DDR nicht einigen. Die heute auf dem Friedhof stehende Skulptur „Die Frierende“ von dem Bildhauer Rudolf Leptien wurde bereits 1953 angefertigt, jedoch verbat die DDR das Aufstellen der Skulptur. Sie wurde erst 1984 aufgestellt.

Ende der 1960er Jahre wurde die gesamte Grabstätte neu gestaltet. Es wurden christliche Symbole entfernt. Das 13 m hohe Holzkreuz, das ursprünglich auf dem Friedhof stand, wurde durch ein Mahnmal gegen Krieg und Faschismus ersetzt. 1992 gründete das Pastorenpaar Simon zusammen mit einigen Bewohnern von Kamminke die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V., die sich für die alten Gestaltungsideen einsetzte, die von der damaligen DDR abgelehnt worden waren. So steht nun am Aufgang ein 5 m hohes Holzkreuz und auf dem Friedhof stehen nun Kreuzgruppen und Tafeln, die namentlich an die Toten erinnern.

Heute ist die Gedenkstätte Golm die größte Kriegsgräberstätte von Mecklenburg-Vorpommern. Eine Dauerausstellung informiert seit 2001 Besucher über die Kriegsgeschehnisse in dieser Region. Jedes Jahr am 12. März findet eine Gedenkfeier auf dem Golm statt. Die seit 2005 existierende Jugendbegegnungsstätte Golm bietet Führungen auf dem Golm an.

Ausstellung zu der Geschichte des Golms in der Garzer Kirche. Führungen: Jugendbegegnungsstätte Golm, Dorfstraße 33 in Kamminke.

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